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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball


QSV gewinnt zweistellig 10:0 (6:0) gegen den Tabellenletzten


Hat es ein solches Ergebnis zwischen den Nachbarrivalen jemals schon gegeben? In Erinnerung ist es jedenfalls nicht. Zuletzt ging es immer knapp zu. Diesmal aber waren die Gäste als Tabellenletzter der Landesliga A-Junioren klar unterlegen und hatten während der 90 Minuten keine echte Torchance gegen die mächtig auftrumpfenden Platzbesitzer. Ulrich Kästner, der Augenzeuge war, übermittelte dankenswerterweise alle wichtigen Informationen zu diesem Spiel.


Sie überrannten ihren Gegner vom Anstoß weg mit einem Blitzstart und führten nach einer Viertelstunde bereits mit 4:0 durch gut herausgespielte Treffer von Michel Albrecht (5., 12., 16.) und Nico Stertz (6.). Das Spiel verlief weiter einseitig. Man sah bei den Quedlinburgern flüssige Kombinationen und bis zur Pause weitere zwei Tore durch Stertz (36.) und Pascal Deiters (42.).
Auch ohne den ausgewechselten Albrecht (39.), der im Spiel der Männer gegen Heudeber zu einem erfolgreichen Punktspieldebut kam, lief es im zweiten Abschnitt nur in eine Richtung. Aber die Quedlinburger ließen jetzt die Zügel etwas lockerer. Stertz (54.) und der eingewechselte Kai-Lasse Brahmann mit zwei Toren (77., 79.) erhöhten auf 9:0. Nun wollten die Truppe von Trainer Uwe Grasshoff natürlich ein zweistelliges Ergebnis.  Stertz war es, der bereits in der 81. Minute mit dem 10:0 den Rekordsieg festmachte.


"Wir haben damit die Tabellenführung übernommen und gute Chancen auf den Staffelsieg", unterstrich Uwe Grasshoff, der auf Nils Kunath verzichten musste, aber nach längerer Pause Pascal Misoph wieder dabei hatte.


QSV: Meyer - Bernatzki, Stubbe, Misoph, Hannawald, M. Kunath, Deiters, Rieneckert, Albrecht (39. Brahmann), Rosenthal (46. Michel), Stertz.
Stahl Thale: Leuschner - Pollack, Höffgen,  Bauermeister, Herrmann, Borgmann, Kleinecke (27.Vietze), Schober, Gärtner, Sillmann (83. Geuer), Schmidt.

5:3 (3:2)-Erfolg über SC 1919 Heudeber / Gäste machten es nochmal spannend

Das Wichtigste zuerst: Der Erste de Harzoberliga hat seine Führung durch diesen Sieg über den Tabellenzweiten auf elf Punkte ausgebaut. Das ist ein Polster, auf dem man sich nicht ausruhen darf, das aber Sicherheit gibt für die Frühjahrssaison. Der Sieg war jederzeit verdient, aber doch für einige Minuten in Gefahr. Die meisten der 191 zahlenden Zuschauer, unter ihnen der Landtagsabgeordnete Ulrich Thomas (CDU), hatten ein recht mulmiges Gefühl, als Lars Mex in der 59. Minute nach doppeltem Fehler in der QSV-Abwehr der  3:3- Ausgleich für Heudeber gelang. Dieses zwischenzeitliche Resultat zeigte, dass die Quedlinburger "den Sieg nicht geschenkt bekamen, sondern ihn sich erkämpfen mußten", wie Trainer Uwe Schwierske anmerkte.

Dabei sah es nach knapp 15 Minuten aus, als wenn das Spitzenspiel der Harzoberliga eine ganz einseitige Angelegenheit würde. Bereits in der 4. Minute erzielte Youngster Michel Albrecht nach Vorarbeit von Marvin Steller mit dem 1:0 sein erstes Punktspieltor im Trikot der 1. Mannschaft, nachdem er schon in der 1. Minute mit einem Kopfball den Kasten knapp verfehlt hatte. Die Gäste hatten offenbar keinen offensiven QSV erwartet. Ihre Abwehr wirkte ungeordnet und kassierte in der 11. Minute das 0:2 durch Weliko Paul und in der 13. Minute das 0:3 durch Erik Brahmann. Beide waren völlig frei. Was dann kam, sah Quedlinburgs Mittelfeldstratege Sebastian Stosch so: "3:0 geführt. Souverän. Aber dann haben wir etwas  nachgelassen, im Mittelfeld entstand Unordnung, und ruckzuck hatten wir drei Tore drin. Aber das macht eben eine Mannschaft aus: zum Schluß haben wir das Spiel noch gedreht."

Mit dem scheinbar sicheren Vosprung im Rücken lockerten die Quedlinburger den Druck auf den Gegner.  Erst mußte QSV-Keeper Martin Werner mit zwei Faustparaden klären, ehe der schnelle Mex auf Linksaußen seinen Gegenspielern entwischte und flach zum 1:3 einschoß (38.). Heudeber sah wieder Land und kam nach einem Freistoß von Norman Hartmann durch Björn Öhlmann, der eine Kopfballablage unhaltbar ins Netz schmetterte, zum Anschluß (44.).

Jetzt war alles wieder offen. Zwar war der QSV nach dem Seitenwechsel wieder die bestimmende Mannschaft, aber der richtige Zug zum Tor fehlte. Da auch die Abwehr, sonst ein Bollwerk, nicht ihren besten Tag hatte, kam Mex zu seiner geschilderten klaren Chance, die er auch konsequent nutzte (59.). Ehe aber die Gäste sich richtig über den Ausgleich freuen und das Spiel an sich reißen konnten, lagen sie wieder zurück.  QSV-Trainer Uwe Schwierske brachte frische Kräfte, mit denen neuer Schwung kam. Mit seiner ersten Aktion nach seiner Einwechslung bereitete Thomas Kleist das 4:3 (64.) durch Paul vor. Er schirmte einen Einwurf gut ab und legte dem  Schützen auf, der aus Nahdistanz vollendete. Und Paul schaffte mit einem Flachschuß ins äußerste Eck auch noch seinen dritten Treffer (76.), der die Entscheidung bedeutete. Zwischendurch gab es eine zwölfminütige Unterbrechung, da Assistent Frank Golla wegen einer Beinverletzung nicht weitermachen konnte. Für ihn sprang Nick Kahlert ein, der unter den Zuschauern weilte.

Im übrigen war diese Partie fast eine Blaupause der Begegnung mit Hausneindorf. Auch damals führte der QSV 3:0, zur Pause 3:2, mußte dann den Ausgleich hinnehmen, um mit zwei Toren - jawohl von Weliko Paul - noch 5:3 zu gewinnen.

QSV: Werner - Wanka, Stosch, Sauerzapf, Hentschel, Steller (57. Matthes), Brahmann, Albrecht (61. Kleist), Bartl, Brenner, Paul (81. Gabriel).

 

 

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