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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball

 

QSV - Olympia Schlanstedt 1:1 (0:1) / Ausgleich erst durch Gäste-Eigentor

"Ich wünsche mir eine spannende Partie" - so Landtagsabgeordneter und QSV-Fan Ulli Thomas vor dem Anpfiff der Begegnung. Er sollte sie bekommen. Aber wahrscheinlich anders, als er und die meisten Zuschauer gedacht hatten. Wann hat es das zuletzt in der Lindenstraße gegeben, dass die Gäste fast eine Stunde mehr oder weniger dominierten? Sie führten bis zur 70. MInute und mußten den QSV-Ausgleich erst durch ein unglückliches Eigentor hinnehmen. So büßte der Spitzenreiter, der immer noch über einen opulenten Vorsprung verfügt, zwar die ersten Punkte ein, blieb aber auch im 14. Treffen unbesiegt und kann weiter an seiner beispiellosen Serie arbeiten. Ein wenig gewankt, aber nicht gefallen.

 Im Duell Aufsteiger gegen Absteiger setzten sich die Schlanstedter hochmotiviert von Beginn an gut in Szene. Sie störten früh, ließen die Gastgeber überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. So spielte sich das Geschehen vorwiegend in der QSV-Hälfte ab. Das 0:1 (29.) war deshalb weder überraschend noch unverdient. Keeper Christian Stosch wehrte erst einen Flachschuß ab. Der Ball landete wieder beim Gegner, und diesmal zirkelte Marcel Bauermeister das Spielgerät unerreichbar in die lange Ecke. Auch in der Folge war die Spielanlage der Gäste besser, tauchten die Quedlinburger nur sehr sporadisch in der gegnerischen Hälfte auf. Torgefahr aber gleich null. Man merkte: Steven Matthes mit seinem schnellen Antritt fehlte. Franz Hentschel allein konnte nicht genügend Lücken reißen.

Trainer Uwe Schwierske meinte:"Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht gespielt. Es ist schwer, von Spiel zu Spiel die Spannung hochzuhalten." Er baute seine Elf im Verlauf der zweiten Halbzeit um. Mit Erfolg. Sie nahm jetzt stärker den Kampf an. Die Partie wurde härter und teils auch unsauber. Schiedsrichter Manuel Reddig hatte alle Hände voll zu tun. Freistöße häuften sich. Sie brachten mehrfach Gefahr im Schlanstedter Strafraum. Einer führte zum Ausgleich. Dennis Mzyk schlug einen Ball hoch herein, Gäste-Kapitän Steven Schweinehagen wollte mit dem Kopf klären und lenkte den Ball als Bogenlampe über seinen machtlosen Keeper ins eigene Netz (70.). Jetzt wollte der Tabellenführer natürlich noch den Sieg. "Wir schaffen das", puschte Erik Brahmann seine Mitspieler. Tatsächlich lag die Kugel nach einer schnellen Passfolge mit Abschluß von Michel Sauerzapf im Schlanstedter Kasten (72.). Aber der Assistent winkte abseits. Er lag damit total falsch. Uwe Schwierske beschwerte sich und wurde vom Unparteiischen hinter die Barrieren geschickt. Souveränität ist etwas anderes.

 Der QSV drückte, doch waren die meisten Aktionen zu ungenau, zu überhastet, zu durchsichtig. Als Olympias Martin Engelmann einen scharfen und placierten Freistoß von Marcus Brenner glänzend meisterte und auch den Nachschuß von Andreas Bartl unter sich begrub (86.), waren die Gäste am Ziel. Sie hatten dem Spitzenreiter den ersten Punktverlust beigebracht. Das ist für die bisher übermächtigen Platzbesitzer zu verschmerzen. Für andere Teams aber vielleicht ein Zeichen: Es geht doch etwas gegen Quedlinburg.

QSV: Christian Stosch - Gabriel (46. Schönian), Wanka, Mzyk, Sebastian Stosch, Sauerzapf, Hentschel, Kleist (66. Sekuli), Brahmann, Bartl, Paul (61. Brenner).

 

 

QSV gewinnt in Rieder mit 5:0 (2:0) / Einseitige Angelegenheit

Wer von den 297 Zuschauern am Sonntag mittag eine Überraschung erwartet oder gar mit ihr geliebäugelt hatte, musste spätestens in der 30. Minute zur Kenntnis nehmen, dass daraus nichts werden würde. Da kam nämlich Ronny Schönian nach einem Stockfehler eines Abwehrspielers frei zum Schuß und erhöhte unhaltbar auf 2:0 für den QSV, nachdem schon in der 8. Minute Erik Brahmann mit einem Schuß aus 30 Metern, der Seltenheitswert hat und ebenso unhaltbar im rechten oberen Winkel des Tores einschlug, sein Team in Führung gebracht hatte. Das war der Grundstein für den 14. Sieg in 15 Spielen, mit dem der QSV (43 von 45 möglichen Punkten und 63:8 Toren)  die Hinrunde in der Harzoberliga beendete, in die die Mannschaft zu Saisonbeginn erst aufgestiegen ist. Eine einmalige und kaum wiederholbare Leistung, zu der man der Truppe und ihrem Trainerteam mit Uwe Schwierske an der Spitze nur gratulieren kann. Der QSV hat neun Punkte Vorsprung auf den einzigen Verfolger Heudeber und ist nun in der Frühjahrsserie Favorit für den Aufstieg in die Landesklasse.

Die Quedlinburger bestätigten ihre Rolle als Überflieger der Saison in Rieder mit Nachdruck. Schon in der 2. Minute roch es nach Elfmeter, als Steven Matthes im Strafraum zu Fall kam. Steven Hesse in Rieders Kasten bekam sofort Arbeit und konnte einen Schuß von Ronny Schönian parieren(3.). Rieder antwortete mit einem gefährlichen Freistoß von Hagen Dube (5.), ehe Erik Brahmann an der linken Außenlinie nicht lange zögerte und mit seinem Traumtor seiner Truppe enormen Auftrieb gab (8.). Rieder wurde erneut mit einem Freistoßaufsetzer von Rene Neuendorf gefährlich, den QSV-Keeper Martin Werner um den Pfosten drehen konnte(13.). Dann aber bestimmten die Gäste mit klarer läuferischer und technischer Überlegenheit (auffällig Michel Sauerzapf) die Partie mehr und mehr. Ronny Schönian, einer der fleißigsten, machte mit seinem Treffer ins lange Eck das 2:0 (30.). Und hätte der kaum zu haltende Steven Matthes nicht so viel Pech gehabt - es hätte schon zur Pause höher stehen können. Zweimal wurde er vom Gestänge aufgehalten, einmal durch den Pfosten und einmal durch die Latte, und das innerhalb von 70 Sekunden (44. und 45. Minute)!!!

In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit der Quedlinburger noch größer. Rieders Abwehr stand unter Dauerdruck. Nach einer Musterkombination von Brahmann über Kleist und Schönian kam der Ball zu Sebastian Stosch, der knapp vorbei schoß (46.). In der 50. Minute zog Ronny Schönian entschlossen ab, und Hesse ließ die Kugel, die er schon zu haben glaubte, unter dem Körper über die Linie rutschen: 3:0. In der 67. Minute passte Marcus Brenner auf Schönian und wieder rettete der Pfosten für die Platzbesitzer.

Dann ließ unsere Mannschaft die Zügel etwas locker. Rieder wechselte offensiv, kam auf und Rene Neuendorf brachte seine Elf mit einem sehenswerten Flachschuß in Erinnerung, bei dem QSV-Keeper Martin Werner seine Qualitäten bewies (72.). Die letzten zehn Minuten wurden dann noch einmal turbulent. Der QSV wollte mehr, bei Rieder schwanden die Kräfte. Zwei weitere Tore waren die Folge. Nach kurzer Ecke und halbhoher Flanke setzte Dennis Mzyk zu einem Hechtkopfball an, den Hesse glänzend meisterte, aber Weliko Paul versenkte den Nachschuß zum 4:0 (83.). Und auch Marvin Steller, wie Paul kurz zuvor eingewechselt, machte sein Tor. Einen 25-m-Freistoß hämmerte er mit großer Wucht in die Maschen (86.).

"Ich habe in Rieder noch nie gewonnen, weder als Spieler noch als Trainer. Und nun gleich 5:0 und mit einer Leistung meiner Mannschaft, auf die ich stolz bin," freute sich Uwe Schwierske.

QSV: Werner - Mzyk, S. Stosch, Sauerzapf, Matthes, Hentschel (67. M. Steller), Kleist (78. Paul), Brahmann, Schönian (87. Gabriel), Bartl, Brenner.

 

Drei höherklassige Teams gehen beim Hallenturnier des QSV an den Start

 

Nach dreijähriger Pause findet am Sonnabend, 9. Januar, wieder das traditionelle Hallenturnier des QSV um den von den Quedlinburger Stadtwerken gesponserten Pokal statt. Es beginnt um 14 Uhr in der Bodelandhalle. Acht Mannschaften sind dabei.

 

„Das Turnier hat eine prominente Besetzung gefunden wie lange nicht “, freut sich Organisator Uwe Schwierske. „Obwohl wir derzeit natürlich den Fokus auf die Vorbereitung der Rückrunde in der Harzoberliga legen, wollen wir unseren Fans in der Stadt und Umgebung zum Jahresauftakt mal wieder etwas besonderes bieten. Unsere Jungs freuen sich auch darauf.  Und außerhalb des Fußballs bieten wir noch eine Überraschung, über die aber jetzt noch nichts verraten wird.“ Eines steht jedoch fest: Freibier wird es nicht sein.

Mit dem Regionalligisten Germania Halberstadt (hoffentlich mit voller Kapelle), dem  Rand-Leipziger Oberligisten SSV Markranstädt und dem starken VfB Sangerhausen 06 aus der Verbandsliga ist es erstmals gelungen, drei höherklassige Teams für dieses Turnier zu gewinnen, das damit in diesem Jahr wohl das am besten besetzte im gesamten Harzgebiet ist. Zugleich dient es  der Erinnerung an den 2003 unmittelbar nach der Veranstaltung am 19. Januar an Herzversagen  im Alter von 47 Jahren verstorbenen verdienstvollen Spieler und Trainer Rüdiger Arbeiter. Landesligist Einheit Wernigerode, SV Darlingerode/Drübeck aus der Landesklasse, Ortsnachbar Germania Gernrode und zwei Teams des QSV (alle Harzoberliga) vervollständigen das Feld. „Unsere von Andreas Fincke und Heinzekhardt Fuchs betreuten Mannschaften haben in dieser Umgebung natürlich nur Außenseiterchancen, aber vielleicht können sie doch einem der Favoriten, wozu ich auch Sangerhausen zähle, ein Bein stellen. In der Halle soll bekanntlich alles möglich sein“, fügt Schwierske augenzwinkernd hinzu. Da muss man dann auch Wernigerode (mit Martin Gottowik), Darlingerode/Drübeck und Gernrode auf dem Schirm haben, die ebenfalls um eine gute Plazierung kämpfen werden.

 

In zwei Viererstaffeln werden nach dem Modus jeder gegen jeden die vier Teilnehmer am Halbfinale ermittelt, die im Überkreuzvergleich die Partner im Finale und im Treffen um Platz 3 ausspielen. Über die Plätze 5 – 8 wird durch 9-m-Schießen der Dritt- bzw. Viertplazierten jeder Staffel entschieden. Wer schafft den Sprung unter die besten Vier?

 

„Wir danken allen Gastmannschaften für ihre Zusage und wünschen ihnen ein gutes sportliches Abschneiden. Unser besonderer Dank gilt den Stadtwerken mit ihrem Geschäftsführer Michael Wölfer für die wertvolle Unterstützung unseres Turniers“, unterstreicht Christian Kliefoth, Vorsitzender des QSV, der auf einen fairen sportlichen Verlauf des Turniers mit vielen spannenden Höhepunkten hofft.

 

Die beiden QSV-Teams sind gut besetzt, haben jüngst beim Turnier in Bernburg mit dem zweiten Platz auch ihre Stärke in der Halle nachgewiesen und vielleicht schafft eine von beiden ja doch den Sprung ins Halbfinale. Das wäre ein großer Erfolg. Im übrigen können sich die beiden Dankeröder Michel Sauerzapf und Tino Schindler im QSV-Dress auf ein Wiedersehen mit Pascal Ibold, ihrem ehemaligen Teamkameraden freuen, der bekanntlich für Markranstädt auf Torejagd geht und an alter Wirkungsstätte besondersen Ehrgeiz entwickeln wird. 

Knisternde Spannung in den Spielen, unseren beiden Mannschaften viel Erfolg, wozu auch ein wenig (Schuß)Glück gehören dürfte und Vorfreude auf die versprochene Überraschung. Sie steigt nach der Vorrunde.

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