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Quedlinburger SV

Abteilung Fussball



QSV - SG Schwanebeck/Gröningen 6:2 (3:0) /Landesliga (Staffel 2)


Im Hinspiel siegte der QSV durch ein Elfmetertor von Nico Stertz in letzter Minute 4:3. Diesmal war die Partie eine deutliche Angelegenheit. Mit einem klaren Erfolg, der leicht noch höher hätte ausfallen können, festigten die Gastgeber ihren 2. Tabellenplatz. Sie boten  mit Michel Albrecht, Nico Stertz und Franz Hentschel einen Paradesturm auf,  der auch der 1. Mannschaft zur Ehre gereicht hätte, berichtet Ulrich Kästner, der wichtige Informationen zu diesem Bericht beisteuerte.  "Es war eine Freude, der Truppe zuzusehen. Sie war einsatzstark, lauffreudig, bissig und kombinierte sehenswert, angeführt vom überragenden Jonas Stubbe", konstatierte ein zufriedener Trainer Uwe Graßhoff.

Die Quedlinburger eröffneten den Torreigen bereits in der 2. Minute. Nach Doppelpaß mit Stertz vollendete Michel Kunath zum 1:0.  Foul an Stertz im Strafraum in der 9. Minute. Albrecht traf vom Punkt zum 2:0, hatte aber Glück, denn Nils Jansch im Gästetor, der sich später wiederholt auszeichnen konnte, war noch am Ball. Die Platzbesitzer machten weiter Druck, aber erst in der 39. Minute fiel das 3:0 nach gelungenem Solo von Hentschel, zu einem Zeitpunkt, als der Gegner besser ins Spiel fand.

Die Einheimischen behielten die offensive Spielweise auch im zweiten Abschnitt bei, ließen aber die letzte Konzentration im Abschluß vermissen. So gelang das 4:0 erst mit einem Handelfmeter durch Stertz (60.).  Dann waren die Gäste an der Reihe. Ein Hinterhaltschuß von Georg Däter führte zum 1:4 (66.), und schon zwei Minuten später "klingelte" es erneut im Kasten von QSV-Keeper David Meyer. Diesmal verwandelte Philipp Fischer einen Strafstoß. Aber die Begegnung wurde nicht noch einmal spannend. Die Platzbesitzer dominierten weiter, vergaben  viele Chancen, schossen aber schließlich doch noch zwei Tore. Kay Brahmann war nach klugem Paß von Jan Kriesche erfolgreich (77.), und Kriesche selbst erhöhte fast mit dem Schlußpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Detlef Schneider auf 6:2.

QSV: Meyer - Stubbe, Becker, M. Kunath, Deiters (66. Michel), Hentschel (61. Brahmann), Albrecht, Rosenthal (57. Bernatzki), Rieneckert, Kriesche.

QSV - Harsleben 1:0 (1:0) / Gäste wehrten sich mit allen Mitteln


Die Begegnung  mit dem Harsleber SV Germania wurde für Spitzenreiter QSV zu der erwartet schweren Aufgabe. Er gewann schließlich verdient, hatte aber große Mühe, sich gegen die kompromißlos, manchmal mehr als grenzwertig zur Sache gehenden Gäste durchzusetzen. Den Quedlinburgern fehlt aber gegenwärtig auch, das war schon in den beiden vorangegangenen Spielen  zu sehen, die Souveränität, die Leichtigkeit der Vorrunde. Zudem hat offenbar die Niederlage in Ballenstedt nachgewirkt. Trainer Uwe Schwierske bemerkte eine "gewisse Verunsicherung" seiner Mannschaft, sprach von einem "schmutzigen Arbeitssieg", lobte aber den vorbildlichen Einsatzwillen aller seiner Akteure. Vor dem Anpfiff erfolgte eine Gedenkminute für den kürzlich im Alter von 94 Jahren verstorbenen Gerhard (Rudi) Schmeil, der Jahrzehnte für den QSV bzw. Motor Quedlinburg als Schiedsrichter tätig war.

Erfreulich der Auftritt der beiden A-Junioren Michel Albrecht und Nico Stertz. Sie setzten einige Akzente, und Stertz festigte seinen Ruf als Torgarant. Ihm war es vorbehalten, nach einer Ecke von Michel Sauerzapf(oder Andreas Bartl ?) mit fulminantem Schuß das Tor des Tages und seinen ersten Punktspieltreffer im Trikot der Ersten zu erzielen (40.). Ansonsten gab es nicht viele Höhepunkte in einer zerfahrenen, von vielen Schiri-Pfiffen unterbrochenen Partie. Ulrich Leichsenring und seine beiden Assistentinnen Meike Scholze und Viola Dietel hatten viel zu tun und in der 65. Minute nach wiederholtem, häßlichen Foul an Steven Matthes einen Tumult zu schlichten.  Max Wienecke (Harsleben)  hätte da nach einer Tätlichkeit eigentlich  vom Platz gestellt werden müssen. Dann beruhigte sich das Spiel wieder. Franz Hentschel (69.) und Weliko Paul (74.) hatten die Möglichkeit, für klare Verhältnisse zu sorgen. Aber Christian Pitt wehrte den Schuß von Hentschel klasse ab, währens Paul leider zu lange mit Abschluß zögerte. So hatte Christian Sellnow auf der Gegenseite fast die Chance, den Ausgleich zu erzielen, doch versprang ihm, völlig freistehend, zum Glück für die Quedlinburger der Ball bei der Annahme (70.) Leider musste Marcus Brenner mit Leistenzerrung ausscheiden (gute Besserung).  Sebastian Stosch holte sich die 5. Gelbe ab, ist für kommenden Sonnabend beim Tabellenletzten Einheit Wernigerode II also gesperrt.


QSV: Werner - Wanka, Stosch, Sauerzapf, Matthes, Albrecht (46. Hentschel), Bartl, Stertz (46. Mzyk), Brenner (74. Steller), Schindler, Paul.

QSV erwartet am Sonnabend den Harsleber SV Germania

Zum nächsten Heimspiel, hoffentlich auf dem grünen Rasen, erwartet der QSV am Sonnabend, Anstoß 15 Uhr, den Harsleber SV Germania. Dieses Spiel wird zeigen, ob unsere Mannschaft die Niederlage in Ballenstedt gut verkraftet und schnell weggesteckt oder ob sie doch Spuren hinterlassen hat. Gegen Harsleben haben wir diese Saison noch nicht gespielt, weil dier Begegnung im Herbst nicht zur Austragung gelangte, sondern wir die Punkte durch eine Entscheidung des Sportgerichts kampflos erhielten. Harsleben hatte meines Wissens eine Verlegung zu spät beantragt. Der letzte Vergleich zwischen beiden Teams liegt deshalb schon fünf bzw. vier Jahre zurück. Bei unserem Kurzgastspiel in der Harzoberliga 2011/12 nach dem Abstieg aus der Landesklasse  haben wir gegen unseren Sonnabend- Gegner vier Punkte geholt. In Harsleben hieß es 2:2, in Quedlinburg 1:0. Das Siegtor schoß damals Sven Gabriel per Freistoß. Es hat nichts genützt. Wir sind am Ende der Serie weiter abgestiegen.

Nun sind wir auf dem entgegengesetzten Weg. Die Rückkehr in die Landesklasse könnte in diesem Jahr gelingen. Trotz des großen Vorsprungs von zehn Punkten dürfen  wir uns aber noch nicht sicher sein. Da liegen noch einige mögliche Stolpersteine auf dem Weg. Einer davon ist mit Sicherheit die Germania aus Harsleben. Die Gäste befinden sich  im Mittelfeld der Tabelle und spielten jüngst zweimal 1:1-Unentschieden: In Rieder und gegen den Tabellenzweiten Heudeber. Damit haben sie uns - sicher unfreiwillig -  Schützenhilfe geleistet. Mit irgendwelcher Unterstützung dürfte es jetzt aber vorbei sein. Geschenke hat unser Spielpartner sicher nicht mitgebracht. Im Gegenteil: er möchte etwas mitnehmen. Und auch unser Team wird bei aller Dankbarkeit kein Entgegenkommen bei der  Punkteverteilung zeigen.

Trainer Uwe Schwierske weiß um die Stärken des Tabellenneunten, der noch zwei Spiele Rückstand hat, und sich bestimmt nicht verstecken wird. Zu seinen Trümpfen zählt nicht nur Kai Meldau als gefährlicher Angreifer, sondern auch eine stabile Abwehr (erst 23 Gegentreffer), so dass der QSV schon in allen Mannschaftsteilen eine überdurchschnittliche Leistung vollbringen muß, um auf dem Weg zum Staffelsieg einen weiteren Schritt voranzukommen. "Ich erwarte nach Ballenstedt eine Trotzreaktion unserer Mannschaft. Jetzt gilt es Farbe zu bekennen.  Unser Ziel wird sein, an die beispiellose  Erfolgsserie der letzten 18 Monate anzuknüpfen," so Uwe Schwierske.

Vor der knappen und unglücklichen Niederlage in Ballenstedt gab es saisonübergreifend seit dem 20. September 2014 in 38 Meisterschaftsspielen in Harzliga und Harzoberliga (bei nur zwei Unentschieden) keine Niederlage und wurde seit Saisonbeginn 2014/15 in 40 Spielen immer  mindestens ein Tor geschossen bei einem Gesamtstand von 180:26 Toren. Die Trainer Uwe Schwierske und Andreas Fincke blieben sogar  seit Amtsübernahme im Oktober 2013 in Punktspielen zu Hause ohne Niederlage. Eine solche Zwischenbilanz ist wohl einmalig.

Der Spielverlust in Ballenstedt kann den Glanz dieser Serie nicht verwischen. Wir nehmen es unseren  Gästen nicht übel, wenn sie den Ehrgeiz haben, es den Ballenstedtern  nachzumachen. Nach dem Spiel werden wir es wissen, ob es ihnen gelungen ist. Davor liegt aber erst mal ein hoffentlich ebenso spannendes wie faires Fußballtreffen, dem wir einen guten und für unsere Mannschaft siegreichen Verlauf wünschen. Findet sie auf Anhieb in die Erfolgsspur zurück?

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